Pressestimmen: "Ärger auf Walhall"


(Mathias Huth, TA Erfurt) "Papierrollen, zwei Komödianten. Eine multifunktionale Bühnenkonstruktion und fernbediente Musik (K. C. Kaufmann) bilden das Gerüst der erfrischenden Erfurter Sommerpremiere "Ärger auf Walhall". Der neueste Streich der erfolgreichen Symbiose von "Figurentheater Weidringer" und "Theaterfirma" entführt im lauschigen Innenhof der Erfurter Musikschule in die Vorzeit nordischer Göttersagen. Die rührend ungelenken Akademiker Bärbel Schauer (Christiane Weidringer) und Manfred Svensson (Klaus Michael Tkacz) kämpfen neben eigenen Beziehungswirren mit pädagogischem Eifer um die Vermittlung der verästelten Sagen der nordischen Götter nebst Riesen und Zwergen. Das geschieht so amüsant und kurzweilig (Regie: Harald Richter), daß selbst Unkundige sich sofort heimisch fühlen. In rasantem Tempo spielen Weidringer und Tkacz sich die Geschichtsbälle zu und kämpfen zudem humorvoll mit den Tücken des Bühnenalltags . . ."

(Christiane Weber, TLZ Weimar) "Wiederum gelingt es dem kreativen Duo, in atemberauschend rasch wechselnden Rollen und mit einem Minimum an Requisiten (Bühne: Ulrike Mitschke) das komplexe Thema kurzweilig aufzubereiten... Und so ganz nebenbei demonstrieren sie, was sich mit vier Papierrollen so alles anstellen läßt: Boot und Kulissen, Hammer und Haar, Weltenschlange und Puppen, Blutströme und das Meer . . ."

(Sylvia Obst, TLZ Erfurt) "Unter der einfallsreichen Regie von Harald Richter und auf einer bewundernswert wandelbaren Bühne von Ulrike Mitschke erleben die etwa hundert Gäste unterm leichten Regendach einen ebenso ideenreichen wie lustvollen Blick in die germanische Götterwelt inmitten der Erfurter Altstadt . . ."